Karton 2-wellig

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Karton 2-wellig ? die Geschichte

Ob nun für den privaten Gebrauch oder geschäftlich, der 2-wellige Karton ist immer dann notwendig, wenn etwas eingepackt und/oder verschickt werden soll. Dabei ist der 2-wellige Karton kein Jungspund mehr. Die Wellpappe, aus welchem der 2-wellige Karton hergestellt wird, gibt es bereits seit 1871. Seitdem hat sich die Wellpappe stetig weiterentwickelt. Das erste Patent erhielt bereits 1856 ein Engländer. Dieser verwendete die Wellpappe allerdings dazu, hohe Hüte zu stabilisieren. 15 Jahre später, 1871, erteilte das US-Patentamt Albert Jones aus New York ein Patent für die ?Verbesserung von Papier für die Verpackungszwecke?. Bis zum 2-welligen Karton war es von da an aber noch ein langer Weg. Jones nutzte sein patentiertes Papier, um darin Flaschen und Glasphiolen einzuwickeln und so für den Transport zu schützen. Drei Jahre später, 1874, entstand die erste ?echte? Wellpappe. Oliver Long verklebte das geriffelte Papier von Jones mit einer glatten Papierbahn. Das war die Geburtsstunde der einseitigen Wellpappe. Die industrielle Fertigung dieser Wellpappe wurde nur ein Jahr später in den USA eingeführt. 1883 dann auch in London/England und weitere drei Jahre später entstand, ebenfalls durch das Unternehmen Thompson & Norris, auch eine Fertigungsstätte in Jülich im Rheinland.

Die Wellpappe und damit auch der 2-wellige Karton zogen nach Deutschland

Als das amerikanische Patent des Unternehmens Thompson & Norris erlosch, begann man auch in Deutschland, Maschinen zu entwickeln, um Wellpappe und den 2-welligen Karton auch hier produzieren zu können. Das erste selbstständige Werk wurde von Fedor Schoen in Breslau gegründet. Die Maschinen zur Fertigung wurden nach Vorgaben Wilhelm Richters gebaut und die Produktionsräume in Räumen, die seinen Brüdern gehörten, eingerichtet. Um auch zweiseitige Wellpappe herstellen zu können, wurde die Fabrikation 1894 nach Köln verlagert. Natürlich blieb es nicht nur bei diesen Produktionsstädten. In vielen weiteren Städten versuchten sich Unternehmen an der Herstellung von Wellpappe und dem 2-welligen Karton. Auch wenn inzwischen viele Produktionsstätten, dank neuer Verfahren, unrentabel wurden, bestehen auch heute noch einige Papierfabriken. So wird an den Standorten Köln und Dresden auch heute noch Wellpappe produziert. Nachdem die Wellpappschachtel, darunter auch der 2-wellige Karton, die hölzernen Steigen und Behälter im Handel, Fracht- und Transportwesen allmählich abgelöst hatte, kamen mit der Zeit erste Prüfverfahren. 1916 gilt als die Geburtsstunde des 2-welligen Kartons. Dieser wurde erstmals in Indiana/USA produziert.

Mehr als ein einfacher Karton: der 2-wellige Karton und seine Nutzung

Natürlich war es von der einfachen Wellpappe bis zum fertigen 2-welligen Karton ein langer Weg. Um aus Wellpappe einen Karton herzustellen, braucht es einer sorgfältigen Planung des Schnittmusters. Wichtig ist natürlich auch hier, das richtige Material auszuwählen. Das alles bedingt das Verhalten des Kartons hinsichtlich der Stabilität. Denn der 2-wellige Karton wird geknickt, gefaltet, belastet und soll möglichst nicht reißen. Die Faltlinien werden durch die Rillen festgelegt. Um aus einem einfachen Stück Wellpappe einen 2-welligen Karton herstellen zu können, wird diese in der Regel gefaltet und geklebt oder gesteckt oder geklammert. So lange der Karton gefüllt ist, kann er unten und oben offen gelassen werden und so flach an die Wand oder auf den Boden gelegt werden. Doch nicht nur die die Lagerung des leeren Kartons wird bei der Herstellung des 2-welligen Kartons bedacht. Die fertigen Kartons sollen, damit sie im Lager nicht allzu viel Platz einnehmen, stapelbar sein. So werden moderne 2-wellige Kartons heute so entwickelt, dass oben hochstehende Laschen unten eine passende Aussparung enthalten. Zum Transport werden häufig Riffschlitze mit gerundeten Oberkanten eingefügt. So können auch schwere Güter ohne Schnittverletzungen transportiert werden. Bei kleineren Kartons werden die Griffe manchmal auch aus PE hergestellt. Bekannt sind diese Griffbänder beispielsweise bei Waschmittelkartons, die häufig aus 2-welligen Karton hergestellt werden. Flexibel ist man heute auch hinsichtlich der Deckelanbringung. Je nach Bedarf wird dieser fest mit dem Karton verbunden oder kann separat abgenommen anderweitig genutzt werden. Bestes Beispiel sind hier Schuhkartons oder die für Kopierpapier. Einige Schuhkartons haben eine einseitige Befestigung des Deckels, dieser wird in der Nachnutzung als Behälter für Kleinkram oder Bücher genutzt. In unserem Shop finden Sie zahlreiche 2-wellige Kartons, die sie sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich nutzen können.